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Das Nest der Eulen

Es war einmal eine alte Dorfschule. Die Bewohner nannten sie liebevoll die „Eulenburg“, da einst ein Lehrer auf dem Dachboden Eulen züchtete. Mal war der Schulhof, auf dem die hundert fünfzig Jahre alten Mauern stehen, preußisch, dann wieder belgisch - doch wie eine Burg trotzten diese Mauern den Turbulenzen eines ganzen Jahrhunderts. Es wird sogar gemunkelt, dass sich die 'Schmugglerecke' preußischer Zöllner bis zum Ersten Weltkrieg gleich neben der Eulenburg befand. Kaffee, Salz und Streichhölzer wurden damals über die Grenze geschmuggelt. Und tatsächlich existiert der Weg hinter der Dorfkirche immer noch...

Im Laufe der Jahrzehnte besuchte fast jeder Dorfbewohner die Eulenburg und verbindet eine ganz persönliche Geschichte mit dem Haus. Der tägliche Kohledienst gehört für die meisten gewiss dazu. Auch heute noch wärmen die alten gusseisernen Öfen die beiden ehemaligen Klassenräume. Lauscht man dem Knistern des Feuers, so könnte man auch dreißig Jahre später noch meinen, das Knarren der Pulte und die Berührung der Kreide auf den Schiefertafeln zu hören.






















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